Arthur hat geschrieben:
Nein, geht ja gar nicht, denn in anderen Ländern sind die Preise stabil, seit Jahren.
Das Problem ist Hausgemacht hier in Deutschland. Ich sag nur CDU.
Das ist brachialer Schwachsinn den Du da erzählst. Es ist ÜBERALL so, in Deutschland, wie gehört in Österreich (und da ist die CDU nicht lieber Arthur...), in Spanien, Portugal, Großbritannien, blablablabla.
Die Preise sind alles andere als stabil, und das nicht nur in der BRD. Ich bin kein Verfechter der CDU Arthur, aber eben jene denken sogar darüber nach die Energiekosten des Bürgers zu mildern. Entweder dadurch dass weniger Steuern genommen werden (nein, nicht Ökosteuer) oder dass diverse Haushalte bezuschusst werden. Das ist eines DER Streitgespräche derzeit im Bundestag, und das nicht nur in Deutschland. Was daraus wird, wenn überhaupt, wir werden es sehen.
Zudem war es, genauso wie Silas es schrieb, auch gemeint von mir. ALLE leiden unter den Kosten. Die Zulieferer, der Getränkehändler, der Kiosk nebenan, der Bäcker als auch die Taxifahrer. Und jetzt überlege mal wo drin son Öl überhaupt steckt. In Leiterplatten, Plastik, jede verschissene Dose, Tetra Pack, Maschinen werden mit Öl geschmiert, blablablabla....
Die Welt ist, leider muss ich sagen, zu 90% vom Öl abhängig. Einen Bruchteil des Ausmaßes was passiert wenn das Öl in absehbarer Zeit knapp wird sehen wir im Moment. Und das ist sicher kein Innerdeutsches Problem Arthur, mach Dich bitte nicht lächerlich...
Ach und noch was. Monopolstellungen sind EUweit verboten, sie waren es schon vorher in Deutschland, selbst die USA versucht sowas zu handlen. Ich erinnere an den damals geplanten Zusammenschluss von Gilette und Wilkinson. Oder vereitelte Zusammenschlüsse diverser Bankengruppen. Und nun komm mir mal nicht mit Microsoft, Intel, nVidia oder sonstwem, die sind allesamt in den Staaten oder Kanada und haben mit der EU nichts am Hut.
Um Dein Beispiel mal aufzunehmen. Der Bäcker kann und darf nicht einfach ein Brötchen 3 Euro, ohne Angabe von Gründen, kosten lassen. Es ist ihm verboten. Es gibt eine gewisse prozentuale Schwelle, aufbauend auf Einkaufs- und Produktionskosten. Es geht hier um Lebensmittel, da gibt es schon mal überhaupt keine Monopolstellung. Da hatte Deutschland schon immer ein Auge drauf. Zudem, selbst wenn es so wäre, soll er es doch wieviel auch immer kosten lassen. Ich kaufs entweder beim nächsten Bäcker, oder dank EU in Frankreich oder sonstwo. Die Marktwirtschaft basiert nicht darauf sinnfrei die Preise anzuheben Arthur, das funktioniert nämlich nicht.
So, noch nen Schritt weiter, um beim Monopol zu bleiben. Haben das nicht eigentlich die Banken? Nämlich die die vorschreiben wie hoch die Inflationsrate sein darf? Wenn die sagen es wird nicht mehr Geld gedruckt ist das so. Da kann nen Brötchen 100€ kosten, niemand kann es sich leisten weil das Geld einfach nicht da ist. Inflationsrate, ein Standbein in der freien Marktwirtschaft, womit ich wieder am Punkt vorher bin. Wie man sieht, der Kreis schließt sich...