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| Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? https://freischnauze.iphpbb3.com/forum/./22879851nx12088/oeffentliches-f11/wegekostenunterlassungbetrug-oder-doch-gerechtfertigt-t176.html |
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| Autor: | silasirakon [ Di 20. Mai 2008, 15:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
Wer mal in ner Baufirma gearbeitet hat kennt das sicher... Man kommt morgens pünktlich um 7 Uhr in die Firma und wird aber erst ab halb neun bezahlt! Warum? Weil man ja mit dem Firmenauto noch 1,5 Std zur Baustelle fahren muss. Der zweite Hammer...um 16:00 Uhr is normalerweise Feierabend. Soll heissen...man ist erst halb 6 inner Firma und bekommt aber auch nur bis 16 Uhr bezahlt. Sind pro Tag 3 Stunden, in der Woche 15 Stunden und im Monat 60 Stunden. Macht bei nem Bruttolohn von 10Eus/h satte 600Eus im Monat aus! Das Thema beschäftigt mich schon seit Jahren...Ich finds den puren Betrug am Arbeiter, da dem Kunden die An- und Abfahrtswege sowieso in 99% der Fällen mit berechnet werden. In meinem Fall kommt grad noch krasser. Bei mir sinds täglich 1,5 Fahrzeit mit dem Privatauto, ohne Spritkostenerstattung oder Auslöse. Bei sowas schwillt mir echt wieder der Kamm. |
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| Autor: | Anzeige [ Di 20. Mai 2008, 15:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
| Autor: | sogge [ Di 20. Mai 2008, 22:16 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
Mal beim Chef angeklopft? |
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| Autor: | silasirakon [ Mi 21. Mai 2008, 04:34 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
xDD, Das geht doch vom Chef aus du Nase. |
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| Autor: | Purgatory [ Mi 21. Mai 2008, 10:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
Das Phänomen hast Du doch überall. Gas-Wasser-Scheiße, Dachdecker, Gerüstbauer, Maurer, blablablabla. Immer dieselbe Leier. Gegenan sind schon viele, aber nie erfolgreich. Man kann nun mal die Gegensätze gegenüber stellen. 1. Man hat um sieben Uhr morgens auf dem Gelände zu sein, um dann, via Firmenfahrzeug, zum Bestimmungsort gefahren zu werden. Ab Ankunft gibts Geld. Man hat zum Bauort keinerlei Anfahrtskosten. 2. Man hat nicht um sieben Uhr morgens auf dem Gelände zu sein, sondern meinetwegen um acht am Bestimmungsort. Wie man hinkommt, egal. Fährt man Bus, Bahn, Taxi, mit dem Auto, Fahrrad, egal. Jetzt stellt sich die Frage, wenn ich stets auf eigene Kosten zu dem eigentlichen Ort fahre, gebe ich ergo auch mehr Geld aus. Nehmen wir an ich werde für die eigene Anfahrt mit Stundenlohn bezahlt, sprich ab sieben Uhr, relativiert sich das nicht wieder? Die Anfahrt zum eigentlichen Firmengelände ist nicht die Sache des Arbeitgebers. Das muss der Arbeitnehmer mit sich selbst ausmachen ob er a) täglich 90 Minuten fährt oder b) zu seinem Arbeitsort zieht. Der Arbeitgeber ist erst für Fahrtkosten zuständig wenn der normale Arbeitstag beginnt. Sprich ab dem Zeitpunkt an dem der Arbeitnehmer auf dem Firmengelände zu sein hat. Das lösen sie halt indem sie einen "Fahrservice" einrichten. Die Spritkosten holt man sich natürlich vom Kunden. Das nen Streitthema. Beide Seiten haben gute Argumente, aber auch Angriffspunkte... |
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| Autor: | sogge [ Mi 21. Mai 2008, 13:01 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
silasirakon hat geschrieben: xDD, Das geht doch vom Chef aus du Nase. Ja also würde ich den als ersten Ansprechpartner ansehen oder nich? |
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| Autor: | silasirakon [ Mi 21. Mai 2008, 18:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
@ Sogge Wenn ich es vom Chef gesagt bekomme das dem so ist, resultiert wohl daraus das ich mit Ihm darüber geredet habe...oder nich? xD @ Purg Versteh mich net falsch.Ich komm um 7 auf´s Firmengelände. Das Fakt. Von dort aus die Fahrt mit dem Firmenfahrzeug bekommt man ja dann net gezahlt. Egal ob die Baustelle dann um die Ecke is oder 300km weiter weg.Obwohl dieser weg ja dem Kunden berechnet wird. Zumal...was juckts mich als Arbeiter wenn Cheffe ne Baustelle am Arsch der Welt annimmt |
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| Autor: | Arthur [ Do 22. Mai 2008, 14:12 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
silasirakon hat geschrieben: Wer mal in ner Baufirma gearbeitet hat kennt das sicher... Man kommt morgens pünktlich um 7 Uhr in die Firma und wird aber erst ab halb neun bezahlt! Warum? Weil man ja mit dem Firmenauto noch 1,5 Std zur Baustelle fahren muss. Der zweite Hammer...um 16:00 Uhr is normalerweise Feierabend. Soll heissen...man ist erst halb 6 inner Firma und bekommt aber auch nur bis 16 Uhr bezahlt. Sind pro Tag 3 Stunden, in der Woche 15 Stunden und im Monat 60 Stunden. Macht bei nem Bruttolohn von 10Eus/h satte 600Eus im Monat aus! Das Thema beschäftigt mich schon seit Jahren...Ich finds den puren Betrug am Arbeiter, da dem Kunden die An- und Abfahrtswege sowieso in 99% der Fällen mit berechnet werden. In meinem Fall kommt grad noch krasser. Bei mir sinds täglich 1,5 Fahrzeit mit dem Privatauto, ohne Spritkostenerstattung oder Auslöse. Bei sowas schwillt mir echt wieder der Kamm. Guck mal in den Arbeitsvertrag, ob als Arbeitsort die Firma (firmengelände) drin steht, dann ist es unrechtmäßig. Steht "Montage" und Du erhälst Auslöse, kannst Du nur Dir bei 300KM sinvollerweise ne Bauarbeiterunterkunft suchen, die von der Auslöse bezahlt wird. So ist das gedacht. Wenn Du aber geil darauf bist zu Hause zu poppen und bekommst Auslöse, dann ist das Deine Sache. Ohne Auslöse ist es Beschiß und Du solltest Tachilis mit dem Chef sprechen. |
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| Autor: | Arthur [ Do 22. Mai 2008, 14:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Wegekostenunterlassung...Betrug oder doch gerechtfertigt? |
Purgatory hat geschrieben: Das nen Streitthema. Beide Seiten haben gute Argumente, aber auch Angriffspunkte... Nein, ist alles arbeitsrechtlich geregelt. |
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